„Egal, ob er
- nur aus Bock - als One-Man-Band das Gewusel einer Fußgängerzone
zum Stillstand bringt, oder beim Festival die Headliner uralt
aussehen läßt, Abi Wallenstein weiß immer mit seinem ganz
eigenem Gesangs-und Gitarrenspiel zu faszinieren“. (Rolling
Stone Magazine)
"Mich hat
es immer gereizt den Blues zu „entstauben“, die Grenzen eines
immergleichen, schon beinahe langweiligen Rhythmus- und
Akkordschemas mit neuartiger Stilistik zu sprengen.“ (A.W)
Als Vaterfigur der Hamburger-Szene schon zu
kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt, zählt Abi Wallenstein
zu den herausragenden europäischen Bluesgrößen. Seit über 30
Jahren erobert er mit seinem ganz eigenen Charisma die Herzen der
Bluesfans und ist für viele bereits eine Art Volksheld oder sogar
schlicht die Verkörperung des Blues selbst.
Sein einmaliger Fingerpickingstil
ist eine faszinierende Mischung aus Delta Blues und
Rockelementen, der sowohl an Big Joe Williams, als auch an Keith
Richards oder gar an David Lindley erinnert. Von rhythmischen
Bassläufen und gleichzeitig gespielten
Akkorden und Melodielinien gezeichnet,
erweist sich seine scheinbar einfache
Spielweise bei näherem Zuhören als komplex
und vielschichtig. Der swingende Groove
ersetzt mühelos die übliche
Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug. Abi ist außerdem einer
der wenigen Gitarristen, der die hohe Kunst beherrscht, in
verschiedenen modalen Positionen auf der offenen G Stimmung zu
spielen.
Darüber hinaus ist er ein exzellenter Sänger.
Seine rauhe und kraftvolle Stimme wurde durch jahrelange
Strassenmusik gestählt und wirkt vollkommen überzeugend, sowohl
beim tiefen Blues, als auch bei seinen genre-definierenden
Versionen souliger Balladen. Wenn er nicht auf Tournee ist und die
Wetterlage es erlaubt, kann man Abi gelegentlich noch heute in der
Hamburger Innenstadt sehen, wo er auf der "härtesten Bühne
der Welt" neue Stücke ausprobiert.
Außer zahlreichen Auftritten im Rundfunk und
Fernsehen, sowie etlichen Blues-Festivals, z.B. Ascona Jazz
Festival (CH), Lahnstein SWF Festival (D), Unna Blues Festival
(D), Eslöv Blues Festival (S) u.v.m.
spielte er mit großem Erfolg auch im
Vorprogramm von Joe Cocker, Christie Moore,Daniel
Lanois, Robben Ford, George Thorogood und Johnny Winter.