Abi Wallenstein 
and Blues Culture

Blues Culture

Abi Wallenstein: Guitar, Vocals
Steve Baker: Harmonica, Backing Vocals
Martin Röttger: Cajon, Percussion

Innovativ, virtuos und immer bestechend authentisch - im Trio mit seinem langjährigen Weggefährten Steve Baker an der Mundharmonika sowie Cajonspieler Martin Röttger bildet Abi Wallenstein einen der aufregendsten Acts der heutigen Roots Music Szene in Europa.

Abi Wallenstein & Blues Culture bieten eine einmalige stilistische Mischung, die vom tiefen Blues und wilden Boogie bis zu schrägen Rock und herzzerreissenden Balladen reicht. Das energiegeladene Zusammenspiel des "Trio Infernal" ist absolut packend, sie ziehen damit einen weiten Spannungsbogen, der den Rahmen der konventionellen stilistischen Klischees eindeutig sprengt und nicht nur Bluesfans, sondern allen Liebhabern guter Musik anspricht. Vorsicht - Ansteckungsgefahr!

Abi Wallenstein und Steve Baker kannten sich bereits seit fast 15 Jahren, als sie 1990 beschlossen, gemeinsam auf Tour zu gehen. Ihre einzigartige Kombination aus Energie, Virtuosität und Überzeugung machte sie zu einem der beliebtesten Acts, das in diesem Genre unterwegs ist - zwei führende europäische Bluesinterpreten, die gemeinsam ein unwiderstehliches Charisma ausstrahlen. Im Jahr 2002 wurde Martin Röttger von Abi und Steve zu ihrem jährlichen Konzert "Blues Celebration" in der Hamburger Fabrik als Gastmusiker eingeladen.

Die Ergänzung erwies sich als Volltreffer und war gleichzeitig die Geburtsstunde von Blues Culture. Durch Martin Röttgers groovende Beats bekommen die spannenden Auftritte von Abi und Steve eine völlig neue Dimension. Zu dritt ist der Sound noch packender, die Grooves sind noch tanzbarer geworden und das Zusammenspiel zwischen allen Dreien funktioniert so reibungslos, dass der Hörer meint, sie hätten immer in dieser Besetzung gespielt. Keine Frage. Dies ist eine höchst ungewöhnliche Band, die die Grenzen des Genres neu definiert.

Abi Wallenstein

„Egal, ob er - nur aus Bock - als One-Man-Band das Gewusel einer Fußgängerzone zum Stillstand bringt, oder beim Festival die Headliner uralt aussehen läßt, Abi Wallenstein weiß immer mit seinem ganz eigenem Gesangs-und Gitarrenspiel zu faszinieren“. (Rolling Stone Magazine)

"Mich hat es immer gereizt den Blues zu „entstauben“, die Grenzen eines immergleichen,  schon beinahe langweiligen Rhythmus- und Akkordschemas mit neuartiger Stilistik zu  sprengen.“ (A.W)

Als Vaterfigur der Hamburger-Szene schon zu kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt, zählt Abi Wallenstein zu den herausragenden europäischen Bluesgrößen. Seit über 30 Jahren erobert er mit seinem ganz eigenen Charisma die Herzen der Bluesfans und ist für viele bereits eine Art Volksheld oder sogar schlicht die Verkörperung des Blues selbst.

Sein einmaliger  Fingerpickingstil  ist eine faszinierende Mischung aus Delta Blues  und Rockelementen, der sowohl an Big Joe Williams, als auch an Keith  Richards oder gar an David Lindley erinnert. Von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig   gespielten   Akkorden  und   Melodielinien  gezeichnet,  erweist   sich  seine scheinbar  einfache  Spielweise bei  näherem  Zuhören als  komplex  und  vielschichtig.  Der  swingende  Groove  ersetzt   mühelos  die   übliche  Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug. Abi ist außerdem einer der wenigen Gitarristen, der die hohe Kunst beherrscht, in verschiedenen modalen Positionen auf der offenen G Stimmung zu spielen.

Darüber hinaus ist er ein exzellenter Sänger. Seine rauhe und kraftvolle Stimme wurde durch jahrelange Strassenmusik gestählt und wirkt vollkommen überzeugend, sowohl beim tiefen Blues, als auch bei seinen genre-definierenden Versionen souliger Balladen. Wenn er nicht auf Tournee ist und die Wetterlage es erlaubt, kann man Abi gelegentlich noch heute in der Hamburger Innenstadt sehen, wo er auf der "härtesten Bühne der Welt" neue Stücke ausprobiert.

Außer zahlreichen Auftritten im Rundfunk und Fernsehen, sowie etlichen Blues-Festivals, z.B. Ascona Jazz Festival (CH), Lahnstein SWF Festival (D), Unna Blues Festival  (D), Eslöv  Blues  Festival  (S)  u.v.m. spielte er  mit  großem  Erfolg  auch im  Vorprogramm   von Joe Cocker, Christie Moore,Daniel Lanois, Robben Ford, George Thorogood und Johnny Winter.

 

 

©nordmarkhalle/jüchser Stand: 08.10.07