Late September Dogs Page der Gruppe
CD – REVIEWS
- ALIENATED -

Aus dem hohen Norden Deutschlands kommt etwas ganz besonderes.
Der Name des Projektes: LATE SEPTEMBER DOGS – kurz:
LSD versucht im Unterbewusstsein schon zu suggerieren, wo es hier
Lang geht.
Obwohl es sich bei dem jüngsten Werk „ALIENATED“ um das fünfte
Album ( incl. Live CD ) handelt, entzieht sich die Band auch hier wieder jeglicher Kategorisierung. Ging es auf älteren Releases doch nuancenhaft in Richtung Progressive-Rock ( sprich frühere Genesis und, of course, Peter Gabriel ) so hatten die Musiker eventuell vor den Aufnahmen zu ALIENATED eine gehörige Breitseite von Dance - und
Dub – Einflüssen aufgeschnappt.
Bereits der Opener „Religion“ ist ein stampfender Dancefloor – Kracher. Wobei Sänger / Gitarrist Björn Both ( alias Bjègo ) als MC agiert. Vor Überraschungen ist man hierbei nicht sicher. ALIENATED tangiert mit Lichtgeschwindigkeit die verschiedenen Stile, ohne jedoch einen ganz für Sich zu vereinnahmen. Anklänge an U2, Peter Gabriel, oder Depeche Mode Selektiert man hier genauso heraus wie Soundspielereien ala Zoin Train, Transglobal Underground oder Gary Clail. In einem gesunden Crossover liegt die Kraft und hierbei wirklich den goldenen Mittelweg zu finden, der sich schließlich als der bandeigene Stil herauskristallisiert, das ist wirklich progressiv und experimentell. Das man es dabei ganz nebenbei noch schafft, wunderschöne Popsongs zu kreieren (Sandman, Cildren of the street ) ist dann schon etwas beängstigend zu perfekt.

Ausgabe Dez. 2000
ECLIPSED / SHELLACK-GESCHREI / GAFFA

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CD – REVIEWS
- ALIENATED -
Selten hat mich ein Album einer mir unbekannten Band so begeistert,
wie ALIENATED der LATE SEPTEMBER DOGS aus Norddeutschland. Die LSD können klingen wie ein Projekt von Sting, Chris Rea, Mark Hollies, The tea Party und einer Psychedelic-Trance Band. Tribal- und Ethnosounds, hypnotische Elektronik und Rock/Pop werden hier von der Band in einen atmosphärisch-treibenden und wabbernd-brodelnden Fluß gebracht, dem man sich nur schwerlich entziehen kann. Und all diese verschiedenen Einflüsse werden nicht etwa in langatmig ausufernde Songs gesteckt, sondern in einem 4-Minuten-Pop-Song-Kontext gestellt. Somit bietet dieses rund 70 min. lange Album mit 16 Tracks eine vor allem stimmgewaltige Fusion aus grenzüberschreitenden Klängen, welche mitreißt und begeistert!
Auch live sollen diese LSD eine Attraktion sein und vor allem durch
ihre viel gerühmten Mond- Konzerte bekannt sein.

BLACK – MAGAZIN 22 / winter 2000

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CD – REVIEWS
- ALIENATED -

Im Norden Deutschlands besitzten die LSD schon Kultstatus. Auf
ihrem nun mehr fünften Album nimmt die Band um Sänger/ Gitarrist und Mastermind Björn Both alias Bjègo den Hörer mit auf eine düstere Reise durch komplexe Klanglandschaften. Wie soll man eine CD beschreiben, die sich nicht so recht in die gängigen Schubladen
einordnen lässt? Eine einfache Kost ist es zweifellos nicht. Ein
wenig Zeit sollte man schon mitbringen, um sich in die atmosphärischen Klanggebilde hineinzuhören. Dann kann man sich hineinfallen lassen in eine mystische Atmosphäre mit hypnotisierenden Beats, in eine Mixtur aus Ethno, Trance, Crossover, Industrial und Rock. Die Songs bewegen sich zwischen treibenden Beats und stampfenden Rhythmen wie bei Religion, the lost tribe und zarten, empfindsamen Klängen, die zum träumen hinreißen, wie bei move your body, don`t walk with me und believe. Die rauhe und kraftvolle Stimme von Bjègo erinnert zeitweise an Eddie Vedder von Pearl Jam, doch der eigensinnig innovative Stil dieser Band lässt sich einfach mit nichts
anderem vergleichen.

FEEDBACK 62 / oktober 2000

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CD – REVIEWS
- ALIENATED -

Auf ALIENATED fusionieren LSD Rockmusik mit Ethno - und
Tranceelementen und nehmen sogar Anleihen im Industrial – wobei sie bereits zu eigener Identität gefunden haben.
Spirituell angehaucht produzieren LSD größtenteils innerwärts
gerichtete Songs, die durch ihre Wärme zu berühren wissen. So weiß Sänger Björn Both mit einschmeichelndem Gesang zu streicheln um im nächsten Moment eine Rockröhre zum explodieren zu bringen.
Stark rhythmuslastig bewegen sich LSD musikalisch in fremdländisch
klingenden Welten, in denen aber auch popige Strukturen zum Tragen kommen. Fans von THE TEA PARTY oder
I MOTHER EARTH dürfen hier getrost zugreifen.

ZILLO September 2000

 

 

©nordmarkhalle/jüchser Stand: 20.02.03