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9.12.06 |
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Biografie: Sprechen Fachleute von den wichtigsten deutschen Kultbands, dann taucht immer auch der Name Victory auf. Die Hannoveraner Band gehörte in den Achtzigern neben Accept und den Scorpions zu Deutschlands Exportartikeln Nummer 1 und war eine der wenigen hiesigen Acts, die auch in Amerika bestehen konnte. Die Karriere begann im Herbst 1984, als sich Gitarrist Tommy Newton und Bassist Peter Knorn gerade auf ein neues Album ihrer Band Fargo vorbereiteten. Angetan vom packenden Songmaterial nahm sich Scorpions-Drummer Herman Rarebell der Band an und verpflichtete einen amerikanischen Produzenten. Bereits zwei Tage später konnte der sensationelle Einstieg des international renommierten Rock-Sängers Charlie Huhn bekannt gegeben werden. Das Ergebnis der Studiosession wurde an den US-Manager David Krebs (Aerosmith, Scorpions, etc.) weitergeleitet, der die Musiker zu sich nach New York holte. Dort wurde der Bandname von Fargo in Victory umgeändert und die Band allen großen Schallplattenfirmen vorgestellt.
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| Welche Rockgruppe träumt nicht insgeheim von
einem solchen Luxus: Die Klassiker der eigenen Geschichte – teilweise
bis zu zwanzig Jahre alt und im Original dementsprechend mit einem eher
antiquierten Sound ausgestattet – noch einmal umzuarrangieren, neu
aufzunehmen und Dank modernster Studiotechnik klanglich so aufzuwerten,
dass sie den heutigen Hörgewohnheiten entsprechen. Die Hannoveraner Hard
Rock-Band Victory haben sich diesen Musikertraum erfüllt und
präsentieren mit Fuel To The Fire (Arbeitstitle) eine illustre Sammlung
ihrer größten Hits, allesamt in einem packenden und topaktuellen
Klanggewand aufbereitet. 12 Meisterwerke, mit vielen überraschenden und
spannenden Änderungen, die aber niemals den ursprünglichen Grundansatz
der Stücke verwässern.
Dazu mit ´Felt It Coming` ein brandneuer, bislang unveröffentlichter Song. Victory anno 2005 verbinden Tradition mit Aktualität und beweisen mit Fuel To The Fire, wie zeitlos ihr Songmaterial ist. Ergo: Inklusive des neuen Tracks allesamt Klassiker, die nun sogar in neuem Glanz erstrahlen. Zudem gehen die Musiker Tommy Newton (Gitarre), Hermann Frank (Gitarre), Peter ´Fargopedda` Knorn (Bass) und Fritz Randow (Schlagzeug) sogar noch einen Schritt weiter: Sie präsentieren auf Fuel To The Fire ihren neuen Frontmann Jioti Parcharidis, der bereits auf der Bühne seine Feuertaufe mit Victory bravourös bestanden hat und stimmlich mühelos die Glanzleistungen namhafter Vorgänger wie Charlie Huhn oder auch Fernando Garcia fortsetzen kann. Jioti Parcharidis wurde als Sänger der Melodic Metal-Formation Human Fortress weit über die Grenzen Hannovers bekannt und stellt jetzt bei Victory das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft dar. Produziert wurde Fuel To The Fire von den Gitarristen Tommy Newton und Herman Frank im ´Area 51`-Studio in Celle. Dass Newton/Frank in ihrer Doppelfunktion als Produzenten und gleichzeitig Komponisten/Gitarristen von Victory natürlich besonderen Elan in dieses Unterfangen gesteckt haben, muss wohl nicht gesondert erwähnt werden. Victorys Fuel To The Fire also wird seinem Namen vollauf gerecht: die wichtigsten Songs der Bandhistorie in neuer Tonqualität – kurzum: Feierstunde! DISCOGRAPHIE: |
Den Zuschlag erhielten schließlich ´Epic` (Sony Music). Im Anschluss daran zogen Victory nach Los Angeles, um die Aufnahmen vom seinerzeit wichtigsten Toningenieur Michael Wagener mischen zu lassen. 1985 kam das Debütalbum Victory weltweit in die Plattenläden. Noch im gleichen Jahr ging die Band auf US-Tournee: Victory absolvierten 60 Shows in den Vereinigten Staaten inklusive vier der größten Festivals des Landes und ließen sich dabei unter anderem von 80.000 begeisterten Fans beim ´Texxas Jam` Festival in Dallas feiern. Nach einer personellen Umstrukturierung, bei der mit Herman Frank (ehemals Accept und Sinner) der perfekte zweite Gitarrist gefunden wurde, entstanden 1986 das Album Don´t Get Mad - Get Even und ein Jahr später das umjubelte Hungy Hearts. Nach unzähligen Tourneen in Europa und einer weiteren US-Tour endete schließlich das wohl erfolgreichste Victory-Kapitel mit dem lang erwarteten Bühnenwerk That´s Live (1988). Charlie Huhn verließ die Band, konnte aber mit Fernando Garcia adäquat ersetzt werden. 1989 erschien Culture Killed The Native, mit dem Victory erneut europäische und US-Charts enterten. Eine dritte US-Tournee folgte, in Europa tourte die Band mit Gary Moore. Nach zwei weiteren Studioalben (Temples Of Gold, 1990 und You Bought It - You Name It, 1992) gaben Victory 1993 ein Abschlusskonzert in ihrer Heimatstadt Hannover, das als Doppelalbum Liveline veröffentlicht wurde. Vier Jahre lang war es danach still um die erfolgreiche Formation. In veränderter Besetzung nahmen Victory 1996 das Studiowerk Voiceprint auf, konnten aber nicht an frühere Glanzzeiten anschließen. Im Frühsommer 2003 kam es zu einer sensationellen Reunion der Originalbesetzung und zur Veröffentlichung des Comeback-Albums Instinct. Seither sind Victory weltweit wieder in aller Munde, spielten auf großen Festivals in ganz Europa und präsentieren nun mit Fuel To The Fire ihren neuen Frontmann Jioti Parcharidis. |
nordmarkhalle/jüchser Stand: 03.10.06