Gisbert zu Knyphausen 22.8.
Kneipe, Einlass 20.00 Uhr

Gisbert zu Knyphausen kommt ursprünglich aus dem hessischen Rheingau und wohnt jetzt seit einem knappen Jahr in Hamburg. Viele der Lieder auf Gisbert von Knyphausens Debütalbum sind sehr persönlich, haben ihren Ursprung im wirklichen Leben. Unnötig zu sagen, dass dieses Rohmaterial ausgesprochen poetisch und humorvoll verfeinert wird.

Vor drei Jahren hat Gisbert seinen ersten deutschsprachigen Song geschrieben – natürlich gab es vorher schon Schülerbands und ein paar halbgare Experimente auf englisch. Aber erst als es ihm einmal so richtig mies ging, fing er an Texte zu schreiben in denen immer wieder trotzige Melancholie anklingt, aber auch eine ungeschminkte Romantik. Vielleicht bedarf es einer Person wie Gisbert zu Knyphausen um das antiquierte Image des Liedermachers von seinem verstaubten Image zu befreien? Gisbert zu Knyphausen. Ja, den Namen kann man sich ruhig erst mal auf der Zunge zergehen lassen, denn er ist nicht nur klangvoll, sondern auch so echt und authentisch wie der junge Mann selbst. Gisbert sieht ein bisschen so aus, wie Hollywoodstars auf Paparazzi-Fotos: Leicht verstrubbelt und verstoppelt, verwaschene Jeans, verkrumpeltes T-Shirt Rote Raupe: „Seinen Blick auf die Welt im Großen wie im Kleinen verpackt er so kunstvoll in Worte, dass man sich unsterblich in sie verliebt. Egal ob es sich um die tiefe Liebe oder um gigantisches Scheitern handelt, ob es mit Band oder solo gespielt ist, er schafft immer diese Atmosphäre, die es bedarf um ein ganz Großer zu werden. Da kann sich der Hund Marie, Roman Fischer, Ben Kaan und wie sie alle heißen gewaltig umschauen, denn dieser Gisbert zu Knyphausen hat nicht nur einen herrlichen Namen, sondern auch einen ganzen Sack voll Lieder, mit denen er all die Liedermacher und Geschichtenerzählern mal eben in die Tasche steckt. […] Es ist unglaublich, immer wieder und wieder und wieder Gänsehaut. Wir ziehen unseren Hut vor dieser Musik!

 
Person
Gisbert schreibt Lieder und singt sie dann auch, das macht er alles noch nicht so lange, dafür aber sehr gerne, im Rheingau ist er aufgewachsen, zwischen Weinreben, ein paar mal umgezogen und jetzt ist er in Hamburg gelandet und Hamburg hat er gern und ich glaub umgekehrt ist das auch so.

Musik
Melancholie will keiner mehr. Kaputt gesungen und zur Koketterie verkommen, liegt sie da wie ein Offiziersmantel in einer Pfütze. Dann kam da ein junger Mann, ursprünglich aus dem Rheingau in Hessen, nun wohnhaft in Hamburg. „Mein Name ist Gisbert zu Knyphausen und das ist mein richtiger Name“. So stellt sich dieser junge Mann immer gerne vor und dann verstummt auch schon das Murmeln, Jackenrascheln und beinahe auch der Biergestank im Raum. Er singt über Lethargie im Angesicht eines Morgen, über die Suche nach Halt oder über das Saufen. Nicht Trinken, Saufen. Und es klingt nie peinlich oder oberflächlich oder wie einfach so dahin gesagt. Vielmehr klingt es ernst, traurig und unendlich echt.
Gisbert zu Knyphausen-Hören ist wie Füße im Sand vergraben oder wie die Wange an warmes Holz legen. Er hat der Melancholie ihre Würde zurückgegeben. Wir wollen mehr Melancholie.
Mario (Kumpelsandfriends)

Kaufen
25.April 2008 kommt die CD über Pias-recordings raus.

Konzerte
Buchen kann man den Gisbert über die Booking-agentur Kumpels and Friends (Kontakt: mario(ät)kumpelsandfriends.com)
Fuer aktuelle Konzert-Termine bitte hier reinschauen!

nordmarkhalle/jüchser Stand: 21.07.08