| Lake | 27.12.08 | ||||||||||||||
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Überraschung! 27.12.2008 Einlass 20.00 Uhr VVK
14.- Euro plus Gebühr Vorverkaufsstellen:
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| Band-Chronik |
| Yaer | Guitar | Laed-Vocal | Bass | Drums | Keyboards |
| 1973 | Oreste Malagia |
Ian |
Martin |
Fritz |
Geoffrey |
| 1973 |
Spencer |
James Hopkins | Martin |
Dieter |
Geoffrey |
| 1974 |
Andy |
James Hopkins | Martin |
Dieter |
Geoffrey |
| 1975 |
Alex |
James Hopkins | Martin |
Dieter |
Geoffrey |
| 1979 | Alex |
James Hopkins |
Heiko |
Dieter |
Geoffrey |
| Pause | |||||
| 2002 | Alex |
Ian |
Heiko |
Micki Stickdrom |
George |
| 2003 | Alex |
Mike |
Heiko |
Micki Stickdrom | George |
| 2004 | Alex |
Mike |
Becksi Becker | Micki Stickdrom |
Adrian |
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Lake
- Die Deutschen Doobie-Beach-Dans „Kommerzielle
Songs, anspruchsvoll präsentiert“ – das hatte der bereits renommierte
Blues-Rock-Gitarrist Alex Conti im Sinn, als er im Oktober 1975 in die
Hamburger Band Lake einstieg – im biblischen Sinne „am zweiten Tag“.
Eine Stil-Melange aus den Beach Boys, Doobie Brothers und Steely Dan
beeindruckte Szene und Medien – hinter einem Sound definierenden Lead-Sänger,
James Hopkins-Harrison, konnte dieses Quintett ausgefeilte vierstimmige
Harmonies ebenso bieten wie jazzrockige Grooves und Soli von Weltklasse. 1973
trat die deutsch-britische Rockgruppe noch als bläsergestützte Big Band
à la Chicago an – geprägt von Mitgliedern der Hamburger Top-40-Truppe
The Tornados: mit Leadsänger Ian Cussick, Bassist Martin Tiefensee und
Drummer Dieter Ahrendt. Dazu kamen aus Gary Glitter´s Boston Showband der
Organist Geoffrey Peacey und Trompeter Bernard Whelan. Für den künftigen
West Coast Sound der Band war die Besetzung untypisch – stilbildend
wurde bald die von hart bis herzlich phrasierende Stimme des hanseatischen
Schotten James Hopkins-Harrison. Als Alex Conti von Deutschlands Rockband
Nr. 1, Atlantis, zu Lake kam, hatte die Band endlich ihren Sound gefunden.
Lake fuhr die Knochentour durch die Clubs der Republik – und bald
funktionierten die Arrangements der von Produzent Detlef Petersen mit Sänger
Hopkins Harrison verfassten Songs bombensicher. |
Lake steigerten die Superlative 1978 noch. Das zweite Album LAKE II schlug mit ebenso exquisiten Ideen ein wie das LP-Debüt, entstand aber weniger organisch. Conti: „Wir nahmen nun mit Riesenbudget alles auf separaten Spuren auf, und unser Feeling ging so etwas verloren“ – was der Genießer allerdings nicht hört! Auf Festivals in Rotterdam und erneut Nürnberg tauchte die Band neben Bob Dylan auf. Bereits Anfang 1979 erschien die dritte LP PARADISE ISLAND – doch der Studio/Tour-Doppelstress forderte seinen Tribut: Tasten, Bass und Produzent gaben auf! Neues Team, neues Glück: Mit Chicago- und Beach-Boys-Produzent James Guercio entstand 1980 das wiederum perfekt klingende OUCH! Nun war Alex Conti dem Dauerdruck gesundheitlich nicht mehr gewachsen: „Bei OUCH! stand ich wegen Drogen schon neben mir, ich war kein verlässlicher Partner mehr.“ Die Band trennte sich von ihm. Hopkins-Harrison hielt den Lake-Laden dank seiner „auf und hinter der Bühne sprichwörtlichen Energie“ mit wechselnden Line-Ups am Laufen. Die CBS brachte mit ON THE RUN eine Live-Doppel-CD heraus. 1983 und 1984 entstanden mit NO TIME FOR HEROES, VOICES und SO WHAT ansprechende, kommerziell konzipierte Alben für Polydor mit leichtem Funk-Touch. Alex Conti tauchte solo wieder auf, spielte CONTI 1982 für Metronome und CONTINUED 1984 mit vier Ex-„Lakern“ für CBS ein, gründete das Powertrio Rosebud, arbeitete mit Inga Rumpf und stieß zur Hamburg Blues Band. Die Lake-Maschinerie kam 1986 zum Stillstand. James Hopkins-Harrison machte das Ende „seines Babys“ so sehr zu schaffen, dass sich der einstige Motor der Band in Drogen verlor und 1991 starb. 2002
stellten Detlef Petersen und Alex Conti sich ihrer Lake-Sehnsucht und
suchten Musiker für eine Reunion. „Ohne Detlef hätte ich das Ding
nicht wieder losgetreten“, so Conti im Jahre 2003. Weiterer Protagonist
der ersten Stunde wurde mit Ian Cussick wieder ein Schotte – mit
beachtlicher Solokarriere während der 80er. Und mit ihm hatten Lake ja
1973 begonnen. Micky Stickdorn, erfahrener Drummer bei der Rainer Baumann
Band, Inga Rumpf, Achim Reichel sowie Rosebud und Elephant, spielte neben
Hamburg-Blues-Band-Bass Bexi Becker („Lake waren die Helden meiner
Jugend.“). Dazu gesellte sich Keyboarder George Kochbek – der mit
Conti etliche Projekte gemacht hatte. Erste Proben und Demo-Aufnahmen
liefen vielversprechend, bis eine stressige Session einen alten Dämon
heraufbeschwor und der Band zeigte: Cussick war noch immer so exzellent
wie exzentrisch. Schnitt: mit großem Bedauern. Mehr als ein Ersatz kam in
Person des Schotten No. 3: Mike Starrs. Londonern ist er ebenso bekannt
wie Hamburgern – er sang sowohl für Colosseum II wie für Lucifer’s
Friend, außerdem kennt man ihn in der lebendigen Country-Szene des
Vereinigten Königreichs als Angel Montgomery. Lake touren seit Mai 2002
stetig. Diese Band rekonstruierte mit Liebe zum Detail ihre Klassiker wie
„Jesus Came Down“ oder „Red Lake“ auf einer never-ending Clubtour.
Im Februar 2004 verließ der mit Film/TV-Musik gut ausgebuchte George
Kochbek die neue Lake-Formation. Er wurde durch den bewährten
Atlantis-Gefährten Adrian Askew erstrangig ersetzt. Uli Twelker |
DISKOGRAFIE
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1976
Lake |
CBS / Sony-CD |
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1977 Lake
II |
CBS |
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1979
Paradise Island |
CBS |
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1980
Ouch! |
CBS |
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1981
Hot Day |
CBS |
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1982
Live/On The Run |
CBS |
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1984
No Tiime For Heroes |
Polydor |
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1985
Voices |
Polydor |
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1986
So What |
Polydor |
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1986
In The Midnight |
Polydor |
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1990
Best Of Lake |
Sony |
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2006
The Blast Of Silence |
Mad As Hell/Inakustik |
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nordmarkhalle/jüchser Stand: 07.11.08